Bildung und Vermittlung
 
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So 12.3. bis So 25.6.

Dies und das – aber ganz klein

Miniaturen aus den unterschiedlichsten Materialien und aus vielen Kulturen werden in dieser Ausstellung gezeigt. Unter anderem ein Exemplar des kleinsten Buches der Welt. Auf einer Schriftfläche von nur 3,5 x 3,5 mm je Seite ist das Vaterunser in sieben Sprachen abgedruckt (Englisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Holländisch und Schwedisch). Jede Seite wurde nicht etwa fotografisch verkleinert, sondern in einer Schriftgießerei in Metall geschnitten. Das Buch wurde von Hand in Leder gebunden und mit einer Goldprägung versehen. Zu sehen sind weiterhin kleinste Schnitzereien aus Nuss-Schalen, Kirsch- und Schlehenkernen, Opiumgewichte aus Indien, Sorgenpuppen aus Guatemala, ein Elefant aus Elfenbein, der sich in einer Bohne versteckt, und vieles mehr.


So 19.3. bis So 7.5. und Do 6.7. bis Di 31.10.

„Das Wasser stieg, das Wasser schwoll“ – Das Ilmenau-Hochwasser 1941

Es war ein Sonntag. Damals, am 9. Februar 1941. Nach Wochen mit Schnee und Eis hatte plötzliches Tauwetter eingesetzt. Doch die Böden waren noch gefroren, das Schmelzwasser konnte nicht versickern. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde vom bedrohlichen Ansteigen des Wasserpegels der Ilmenau. Und dann trat in der Nacht zum Montag das Wasser über die Ufer: Zunächst liefen nur die Ilmenau-Wiesen zwischen dem Fluss und dem Hindenburgwall – heute Ilmenauufer – voll. Dann suchten die Fluten den Weg in die Stadt: Brückenstraße, Gudesstraße, Schuh- und Schmiedestraße, der Schnellenmarkt, die Rademacher-, aber auch die Lüneburger Straße verwandelten sich im Handumdrehen in Wasserflächen. Der Stadtgraben nahm an der Maschbrücke („Katzenbuckelbrücke“) überlaufendes Ilmenauwasser auf, konnte dieses jedoch am anderen Ende der Stadt nicht mehr in die Ilmenau zurückführen und lief infolgedessen ebenfalls über. Damit standen auch die Ring-, Bahnhof-, Tauben-, Gartenstraße unter Wasser. Es hatte damals nur wenige Stunden gebraucht, um die ganze Innenstadt Uelzens – und damit zahllose Keller – mit sandigem und schlammigem Wasser zu fluten. Die sonst so ruhig und gemächlich dahinfließende Ilmenau war zu einem reißenden Strom geworden, dem letztlich auch die Lange Brücke, die Verbindung zwischen Brückenstraße und Hindenburgwall, zum Opfer fiel.

Dieses Hochwasser ist Thema der Ausstellung, die in mehr als 100 Fotos einen Eindruck davon vermittelt, wie es damals war, als die Ilmenau die Stadt zu einem „Klein-Venedig“ machte. Die Uelzener Fotografen Pagels und Tegeler haben fleißig fotografiert und diese Fotos dann verkauft, denn nur wenige Einwohner der Stadt hatten damals die Möglichkeit, Fotos zu machen.


  Mi 12.7., 15.00–17.00 Uhr

Wir machen mal Druck – Ferienspaßaktion für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Das Museum Schloss Holdenstedt zeigt eine Ausstellung über die Zeit der Reformation in Uelzen. Martin Luthers Thesen konnten sich vor allem dank der Erfindung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg so schnell und erfolgreich verbreiten. 1575 gründete der Buchdrucker Michael Kröner in Uelzen eine Werkstatt. Einige seine Werke werden im Museum gezeigt. Wir wollen uns mit der Druckertechnik befassen und dafür natürliche Materialien und einfache Techniken benutzen.

Die Kosten betragen 5 Euro inklusive Eintritt und Material. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Museum um Voranmeldung spätestens bis 8.7.2017 unter der Telefonnummer (0581) 6037 (Do bis Sa 14.30 bis 18.00 Uhr) oder per E-Mail info@schloss-holdenstedt.de.


  Mi 19.7., 15.00–17.00 Uhr

Kinderspiele um 1500 – Ferienspaßaktion für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Das Museum Schloss Holdenstedt zeigt eine Ausstellung über die Zeit der Reformation in Uelzen. Die Stadtarchäologie hat mehrere Dinge ausgegraben, die früher zum Spielen gedient haben: Kleines Geschirr für Puppen, Schnurrer aus Tierknochen und Dominosteine. Diese geben uns einen Eindruck, wie Kinder und Erwachsene in der Hansestadt Uelzen vor rund 500 Jahren ihre Freizeit verbracht haben. Wir bauen mit Naturmaterialien solche Spielzeuge nach und probieren sie gleich aus.

Die Kosten betragen 5 Euro inklusive Eintritt und Material. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Museum um Voranmeldung spätestens bis 15.7.2017 unter der Telefonnummer (0581) 6037 (Do bis Sa 14.30 bis 18.00 Uhr) oder per E-Mail info@schloss-holdenstedt.de.


  So 23.7., 15.00–17.00 Uhr

Luthers Apfelbäumchen – Ferienspaßaktion mit dem BUND für Kinder von 6 bis 12 Jahren

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Den Satz soll Martin Luther gesagt haben. Was dieser Gedanke für uns bedeutet, wollen wir zuerst besprechen. Dann gehen wir im Schlosspark auf die Suche nach kleinen Pflanzen, die seit dem Frühjahr keimen und wachsen. Wir wollen aber auch selbst „Bäumchen“ pflanzen und zwar zum Mitnehmen. Die Kerne und die Saat holen wir aus Früchten, die wir anschließend essen.

Die Kosten betragen 5 Euro inklusive Eintritt und Material, für BUND-Mitglieder kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Museum um Voranmeldung spätestens bis 15.7.2017 unter der Telefonnummer (0581) 6037 (Do bis Sa 14.30 bis 18.00 Uhr) oder per E-Mail info@schloss-holdenstedt.de.


  Mi 26.7., 15.00–17.00 Uhr

Seifenwerkstatt – Ferienspaßaktion im Museum Schloss Holdenstedt für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Das Museum Schloss Holdenstedt zeigt eine Ausstellung über die Zeit der Reformation in Uelzen. Wie stand es um 1500 mit der Hygiene? Wie haben die Leute damals in der Enge der Stadt, ohne Wasser- und Abwassersystem, ohne Kanalisation und Müllabfuhr gelebt? Welche unserer Sinne würden bei einem fiktiven Gang durch die Stadt geweckt werden? Das besprechen wir vor dem Stadtmodell und einigen archäologischen Funden aus der mittelalterlichen Stadt Uelzen. Anschließend stellen wir Seife her.

Die Kosten betragen 5 Euro inklusive Eintritt und Material. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Museum um Voranmeldung spätestens bis 22.7.2017 unter der Telefonnummer (0581) 6037 (Do bis Sa 14.30 bis 18.00 Uhr) oder per E-Mail info@schloss-holdenstedt.de.


  Mi 28.7., 15.00–17.00 Uhr

Papier schöpfen – Ferienspaßaktion für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Das Museum Schloss Holdenstedt zeigt eine Ausstellung über die Zeit der Reformation in Uelzen. In der Werkstatt von Michael Kröner in der Uelzener Rosenstraße wurden von 1575 ca. 30 Jahre lang Bücher gedruckt. Damals war das Material Papier sehr kostbar und teuer, dafür sehr langlebig. Wir stellen selber durch das Schöpfverfahren Papier her.

Die Kosten betragen 5 Euro inklusive Eintritt und Material. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Museum um Voranmeldung spätestens bis 22.7.2017 unter der Telefonnummer (0581) 6037 (Do bis Sa 14.30 bis 18.00 Uhr) oder per E-Mail info@schloss-holdenstedt.de.