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Do 1.3. bis Do 29.3. und Do 10.5. bis Mi 31.10.

Gemälde von Georg Wolf


Junger Mann

Georg Wolf, geboren am 15. März 1882 in Niederhausbergen im Elsass, beschloss mit 15 Jahren, Maler zu werden. Von 1906 bis 1908 besuchte er die Düsseldorfer Kunstakademie, wo er sich in die zweite Klasse für Tiermalerei einschrieb. 1912 ließ er sich als freischaffender Künstler in Düsseldorf nieder. Seine Tier- und Landschaftsgemälde wurden bereits 1913 auf Ausstellungen gezeigt und fanden schnell einen großen Kundenkreis.
Wolfs beliebteste Malobjekte waren Pferde, Kühe und Schafe. Daneben entstanden Landschaftsbilder, unter anderem auch der Lüneburger Heide. Nach dem Tod seiner Frau Wilhelmine zog Georg Wolf 1944 nach Uelzen, wo seine spätere zweite Frau Margarete, geborene Schlemm lebte. Auch hier beschäftigt er sich vor allem mit den Themen „Tier“ und „Landschaft“. Dabei trat die bisherige impressionistische Sehweise zugunsten dunklerer Farbtöne und einer mehr naturhaften Darstellung zurück. Georg Wolf starb am 27. Dezember 1962.

Die Ausstellung zeigt neben den Tier- und Landschaftsbildern auch bisher weniger beachtete Gemälde mit anderen Themen wie Dorfansichten, Stillleben und Porträts. Eine Szene aus dem Ersten Weltkrieg (1914–1918), den Wolf als Soldat an der Westfront erlebte, ist Teil seines Bemühens, durch Malen und Zeichnen die Schrecken des Krieges zu ertragen und zu überwinden.


Heidschnuckenbock
   

Wettersteingebirge

So 1.7. bis Mi 31.10.

Mehr als Zucker, Ziegel & Motoren – Industriegeschichte der Stadt Uelzen


Asbest- und Kieselgurfabrik
Eine Industriestadt vom Schlage Duisburgs oder Essens war Uelzen nie. Aber auch hier entstanden in den letzten 150 Jahren eine Reihe von Fabriken, die nicht nur Arbeitsplätze brachten, sondern auf vielfache Weise auch die Geschichte der Stadt prägten. Grund genug für das Museum Schloss Holdenstedt, seine diesjährige Hauptausstellung diesem bisher wenig beachteten Kapitel der Stadt-geschichte zu widmen.

Von den Firmengründungen des 19. Jahrhunderts arbeiten heute nur noch die Zuckerfabrik und die Dachpappenfabrik Hasse & Sohn. Daneben sind vielen Uelzenern sicher noch die Uelzener Bierbrauerei, die Asbest- und Kieselgurwerke sowie die Molkerei Uelzen in Erinnerung, während die Firma Jabelmann in der gleichnamigen Veranstaltungshalle gewissermaßen fortlebt.

Die Industriegeschichte der Stadt war jedoch wesentlich vielfältiger als diese wenigen Namen vermuten lassen. So wurden in Uelzen einst Wagen, Tuche, Schirme und Nähmaschinen hergestellt, war die Stadt in den 1960er-Jahren Sitz einer Karussellfabrik und arbeitet in der Bahnhofstraße eine Eisengießerei.

Die Ausstellung erinnert an diese nicht mehr existierenden Werke, indem sie nicht nur die Voraussetzung für die Ansiedlungen von Industriebetrieben schildert, sondern auch ihre Geschichte darstellt. Außerdem beschäftigt sie sich mit den sozialen und ökologischen Folgen der Industrieansiedlungen.


Aschenbecher
   

Eisenwerk Uelzen