Bildung und Vermittlung
 
Schloss
 
   
 
   
 

Geschichte

Foto: Thomas Neidhardt
Fotos: Thomas Neidhardt

Bereits im 13. Jahrhundert wird eine Burganlage in Holdenstedt urkundlich erwähnt. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der auf der frühesten bekannten Abbildung, einem Merian-Stich, zu sehen ist.
Durch die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges entstanden so große Schäden, dass in den Jahren 1700-1709 von Christian Ludwig von der Wense der nunmehr dritte Bau auf derselben Stelle errichtet wurde. Die ursprünglich barocke Fassade fiel einem weiteren Umbau im Jahre 1840 zum Opfer. Heute zeigt sich eine vereinfachte Fassade.

In den Innenräumen sind die aufwendigen Stukkaturen des Florentiners Carlo Francesco Tagliata noch teilweise erhalten.

Im Jahre 1983 erwarb die Stadt Uelzen das Schloss und stellte es für kulturelle Zwecke zur Verfügung. Nach Restaurierungsarbeiten konnte 1985 das Heimatmuseum Uelzen aus bisher beengten Räumlichkeiten hier einziehen.

Im Schloss werden wechselnde Ausstellungen gezeigt, veranstaltet vom Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen e. V.,
dem Kunstverein Uelzen und dem Kulturmanagement der Stadt Uelzen.

Daneben bildet Schloss Holdenstedt den feierlichen Rahmen für verschiedene Veranstaltungen wie Preisverleihungen, Vorträge und Konzerte.
Besonders hervorzuheben sind die mittlerweile weit über die Region hinaus bekannten "Holdenstedter Schlosswochen".

Foto: Thomas Neidhardt

Park

Der heutige Zustand des Parks ist nicht das Ergebnis eines einheitlichen Konzepte, wie frühe Abbildungen belegen.
Die umgebende Parklandschaft nach englischem Muster ist allmählich im Verlauf etwa eines Jahrhunderts entstanden.
Der Ende des 18. Jahrhunderts angelegte Hausgraben ist zugeschüttet worden. Heute fließt nur noch die Hardau, ein kleines Heideflüsschen, hinter dem Schloss vorbei.
Ein früherer Besitzer erwarb das alte schmiedeeiserne Veerßer Stadttor, das heute das Parktor bildet.
Der Pavillon im hinteren Teil der Parkanlage stand ursprünglich in einem privaten Garten in der Veerßer Straße, Uelzen.
Als 1971 auf dem Grundstück das neue Gebäude der Kreissparkasse Uelzen (jetzt: Sparkasse Uelzen) errichtet wurde, lagerte man den Pavillon zunächst ein und baute ihn 1988 im Schlosspark wieder auf.

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Schlosscafé

 

Das Schlosscafé ist bis auf Weiteres geschlossen.

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